Auf dem ehemaligen Hettlage-Gelände, dem heutigen Neurieder-Innovations-Campus (NIC) konnten namhafte, weltweit tätige Firmen angesiedelt werden. Das war vor allem dadurch möglich, dass meine Wirtschaftsbeauftragte und ich direkt beim Gründerzentrum in Martinsried, und auch bei BioM, vorstellig wurden. Dort entwickelten sich Start-Up-Firmen bis der Platz nicht mehr reichte, ein frühzeitiges Werben für die neuen Gewerbeflächen führte zu einer Belegung mit starken und innovativen Firmen.
Die Nähe zum Gründerzentrum und dem weltweiten Hot-Spot der Biotechnologie in Martinsried machte den Charme aus, um hier bei uns groß zu investieren. Teilweise musste in neue, leistungsfähige Geräte investiert werden, von denen eins ca. 500.000 Euro kostet. Hat man mehrere Geräte angeschafft, ist klar, dass diese Firmen die ersten drei bis fünf Jahre wegen der steuerlichen Abschreibung keine Gewerbesteuersteuer zahlen werden.
Klar ist auch, dass Firmen mit einem Steuerberater bis zu 12 Jahre Zeit haben die Gewerbesteuer zu erklären. Was auch zu vermuten ist, ist dass bevor man Steuern zahlen muss, lieber eine neue Investition getätigt wird. Ich hoffe mit einer Steigerung der Gewerbesteuer im NIC im Jahr 2026.
Auch im alten Gewerbegebiet kommt es nun endlich zur Umsetzung der Ansiedlung des Autohauses Christl und Schowalter. Das Konzept sieht jetzt ein Haus nur für die Reparatur und Wartung von Elektrofahrzeugen vor. Auch dort wurde viel investiert, vor allem in die Altlastensanierung, so dass auch dort keine schnelle Gewerbesteuer erzielt werden wird.
