Wir wollten das neue Rathaus in der Ortsmitte bauen, doch dann kam alles ganz anders: Der Realisierungswettbewerb für ein neues Rathaus wurde gleichzeitig mit der Planung der Ortsmitte Nord gestartet. Man entschied sich für zwei Baukörper, ein Wohn- und ein Ärzte- und Geschäfsthaus mit insgesamt 11.000 qm Geschossfläche.
Der Wettbewerbsgewinner des sich anschließenden Rathausgebäude geriet leider so groß, dass statt der anvisierten 1.700 qm eine Mehrung um 800 qm auf 2.500 qm entstand. Bei den angesetzten Baukosten von 4.000 Euro pro qm wären dies zusätzliche Kosten von mind. 3,2 Mio. Euro gewesen. Hinzu kamen steigende Baukosten und kurze Zeit danach die Corona-Krise, so dass die Realisierung in der Zeit und dem vorgegebenen Kostenrahmen nicht kalkulierbar waren, der Wettbewerb für das Rathaus wurde aufgehoben.
Für die Realisierung des Wohn- und Gewerbehauses ergab sich zusätzlich noch der Ansatz das Gelände nur in Erbpacht vergeben zu wollen. Dies bedeutete noch weitere Vorarbeiten, die nun abgeschlossen sind, der Investorenwettbewerb startet im ersten Halbjahr 2026.
Fast gleichzeitig wurden der alte Seitenflügel der Grundschule und das alte Feuerwehrhaus abgebrochen. Die Grundschule wurde erweitert um einen Ganztagestrakt und endlich entstanden eigene Räume für die Musikschule im Untergeschoss.
Neben der Ortsmitte Nord soll es auch eine Entwicklung der Ortsmitte Süd (Rotes Haus) geben. Geplant sind Wohnungen, kleine Gewerbeeinheiten, ein Restaurant und Studentenwohnungen.
